• Sa, 07.03. , 09:30 bis 10:00 Uhr
  • Landschaft als Kulturerbe

  • Vortrag
  • Maria Auböck, Landschaftsarchitektin, Präsidentin ZV-Österreich (Zentralvereinigung der ArchitektInnen Österreichs)

    Regionale Landschaften verändern sich mit der Zeit, das Bewahren und Beschützen ist zwar eine Notwendigkeit, aber die Weiterentwicklung dabei eine wesentliche kulturelle und kommunale Aufgabe. Der Vortrag bringt an Hand von Beispielen aus Österreich und anderswo Erkenntnisse, wie die Landschaft als Kulturerbe heute verstanden wird. Zwischen Weinbergen, Wäldern und  Feldern gelegen sind die öffentliche Grünflächen und die privaten Gärten Teile der komplexen Vielfalt, die die Kulturlandschaft ausmacht. Es geht um die großen Grünräume, aber auch um markante Einzelinitiativen und besondere Anlagen, die alle zusammen ein Teil der Baukultur sind. So ist der Wienerwald heute ein geschützter Naturraum, war jedoch vor 120 Jahren von Abholzung bedroht. Wohin entwickeln sich die europäischen Kulturlandschaften? Zwischen den Fragen der Denkmalpflege und den Interessen der Projektentwicklung spannen sich interessante Diskussionsflächen auf, die im Vortrag erläutert werden sollen. Es geht um die lokale Identität. Angesichts des wachsenden Nutzungsdrucks und den Fragestellungen zwischen Landwirtschaft, Tourismus und Mobilität wird der Möglichkeiten über das scheinbar Vertraute hinaus gehen müssen. Neue Ansätze für Baukultur und Landschaftsplanung werden dazu wichtig.