12.
SYMPOSION
DÜRNSTEIN

23. - 25. März
2023
DAS GEHIRN UND SEINE GESELLSCHAFT
  • Denkräume öffnen ©Klaus Ranger/Patrica Plasser
eine Veranstaltung von
Kombilogo GFF Noe und Land Noe

 

 

 

 

 

DAS GEHIRN UND SEINE GESELLSCHAFT

 

Ungefähr 86 Milliarden Nervenzellen hat ein menschliches Gehirn, nicht gezählt das enterische Nervensystem, das sogenannte „Bauchhirn“, und die Nervenbahnen, die den Körper durchziehen. Das Wissen um die Bedeutung von Nervenbahnen und Gehirn ist eng mit der Entdeckung der Elektrizität Ende des 18. Jahrhunderts verbunden und hat das Bild vom Menschen revolutioniert. Doch bis vor wenigen Jahrzehnten war dieser Bereich eine Art „terra incognita“, auch wenn es immer wieder Versuche gab, menschliche Vermögen im Gehirn zu lokalisieren. Zwischen 1990-2000 und 2000 -2010 wurden in den USA und dann in Europa die Gehirnforschung zur Priorität erklärt. In diesen „Dekaden des Gehirns“ erweiterte sich die Kenntnis des Gehirns und Nervensystems enorm. Unter anderem zeigte sich, dass das Gehirn sich im Laufe des Lebens verändert, je nachdem wie es benutzt wird. Etwa besteht eine Verbindung zwischen Körperbewegung und mentaler Leistungsfähigkeit. Die entdeckten Rückkoppelungen zwischen körperlichen und geistigen Aktivitäten belegen, dass die cartesianische Trennung zwischen Geist und Materie neu überdacht werden muss. Überraschend waren unter anderem die Ergebnisse bei der Erforschung von Meditationspraktiken und ihrem Einfluss auf das psychische Wohlbefinden, aber auch das soziale Setting (Beispiel: die Forschungen von Tanja Singer). Auch scheint es einen Einfluss der Gehirnaktivitäten auf die Epigenetik und damit auf die Gesunderhaltung des Körpers und die Vererbung zu geben.

Interessiert an diesem Wissen sind nicht nur Ärzte und Gesundheitssektor, sondern auch Militär und Industrie. Es geht um Verbesserung der Gesundheit, aber auch um bessere „performance“ in Konfliktsituationen und größere Leistungsfähigkeit und Kreativität. Dass es möglich ist, mithilfe digitaler Techniken das Nervensystem zu beeinflussen oder zu verändern, ist hoffnungsvoll für Kranke – etwa Blinde, die durch komplizierten Apparaten wieder „sehen“ können – aber auch fürs Militär, da in Gehirn implantierte Sensoren auch für Informationsübermittlung verwendet werden können. Die Kognitionswissenschaft untersucht diese Bereiche. Die ethischen Fragen, die durch diese Entwicklungen aufgeworfen werden, müssen deutlich gestellt werden, damit nach Antworten gesucht werden kann.

Das Symposion Dürnstein will Chancen und Probleme dieser neuen Forschung für das Individuum und die Gesellschaft aufzeigen.

Kuratorin: Ursula Baatz
Veranstalter: Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H.

 

  • Barbara Schwarz: "Warum veranstaltet die GFF NÖ das Symposion Dürnstein?"

  • Die Geschäftsführerin der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich m.b.H. (GFF NÖ), Barbara Schwarz, erklärt an Hand von Fragen was die Beweggründe für das Unternehmen sind, diese Veranstaltung jährlich zu einem Schwerpunkt im Stift Dürnstein abzuhalten.
  • Symposion Dürnstein - Der Event

  • Wie läuft der Event ab, was gibt es zu entdecken, wer ist dabei?
  • Ursula Baatz: "Was unterscheidet das Symposion Dürnstein von anderen Veranstaltungen?"

  • Ursula Baatz, die langjährige Kuratorin des Symposion Dürnstein, erklärt an Hand von Fragen, was das Besondere an dieser Veranstaltungsreihe ist.
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WAS SIE BEIM SYMPOSION ERWARTEN KÖNNEN

  • 3 Tage Inputs zum aktuellen Symposion Thema
  • Talks, Interviews und andere Überraschungen
  • Beobachten, Twittern & Bloggen vom Symposion
  • Austausch mit Speakern
  • Kunstausstellungen genießen
  • Führungen und Impulse wirken lassen
  • In Büchern schmökern
  • Abendessen, Wein und Networking
  • Pausengespräche bei gutem Essen
  • (c) Klaus Ranger

VERANSTALTUNGSORT

Stift Dürnstein
Dürnstein 1
3601 Dürnstein

PERSÖNLICHE ANSPRECHPARTNERIN

Bettina PILSEL
b.pilsel(at)gff-noe.at
+43 2742 275 70-42
+43 664 911 54 03

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