• © Klaus Ranger
  • Fr, 15.03. , 12:15 bis 13:00 Uhr
  • Knappes Gut Boden.

  • Podium
      • © Helena Lea Manhartsberger
  • Teilnehmer*in
  • Isabella Lang
  • Die enge Verbindung zwischen Bäuer:innen und ihrem Land prägt nicht nur die landwirtschaftliche Praxis, sondern auch die kulturelle Identität vielerorts.

    Kleinbäuerliche Betriebe spielen eine wesentliche Rolle bei der Bewahrung der biologischen Vielfalt, der nachhaltigen Landnutzung und der Erzeugung hochwertiger, regionaler Produkte.

    Der beschränkte Zugang zu Land stellt jedoch eine Herausforderung dar, insbesondere angesichts steigendem Flächenfraß und anhaltendem Bodenqualitätsverlust der bestehenden landwirtschaftlichen Flächen. Kleinbäuerliche Betriebe setzen sich dafür ein, dass der Boden als lebensnotwendige Ressource geschützt wird und fordern gleichzeitig faire Bodenpreise. Maßnahmen zur Förderung agrarökologischer Landwirtschaft, zur Erhaltung der Fruchtbarkeit des Bodens und zur Sicherung von Landrechten für kleinbäuerliche Gemeinschaften sind dabei unverzichtbar. Eine ressourcenschonende Bodennutzung ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch essenziell für die langfristige Ernährungssouveränität und Umweltintegrität in Österreich und Europa.

    Isabella Lang, Geschäftsleiterin und Bildungsreferentin der Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung Via Campesina.