• Fr, 08.03. , 14:00 bis 14:30 Uhr
  • Direkte Demokratie stärken, aber wie? Erfahrungen aus der Schweiz

  • Vortrag
  • Ueli Mäder, Soziologe, em. Universitätsprofessor der Universität Basel, Department Gesellschaftswissenschaften

    Direkte Demokratie stärken, aber wie?
    Mündige Bürgerinnen und Bürger prägen die direkte Demokratie. Mit sozialer Teilhabe und instituioneller Hilfe. Dazu gehören da aktive und passive Wahlrecht, die (Volks)-Initiative und das Referendum. Zudem eine lebendige politische Kultur der fairen Auseinandersetzung - in Parlamenten und, medial unterstützt, bei der öffentlichen Meinungsbildung und Einflussnahme. Kommunal, regional und national; auch global. An einer Gerechtigkeit orientiert, die Gewaltenteilung, Rechtssicherheit und übergeordnete Meschenrechte respektiert. Was in der Schweiz kontrovers debattiert wird. Mit welchen Argumenten und empirischen Bezügen? Lässt sich direkte Demokratie und populistisch und finanzgetrieben vereinnahmen bzw. unterlafuen? Und wie können wir die direkte Demokratie im Sinne emanzipatorischer Perspektiven stärken?
    Ueli Mäder ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Basel. Er forscht über soziale Ungleichheiten und Konflikte. Im Züricher Rotpunktverlag erschienen von ihm u.a. die Bücher "Geld und Macht in der Schweiz" (2015) und "68 - was bleibt?" (2018).